artnapping detektei

Die Kunst des „Artnapping“

Diebe erpressen mit gestohlenen Kunstobjekten Lösegelder

Lothar Wenzel-Experte bei Artnapping

Köln – Die Szene war krimireif. Karsamstag 1989: auf der Autobahnraststätte „Probsteier Wald“ zwischen Köln und Aachen steht im Trenchcoat der Privatdetektiv Lothar Wenzel. Wie verabredet wartet er neben einem Mietwagen mit Münchner Kennzeichen. Um Punkt 14.00 Uhr fährt ein Taxi vor. Ein Fahrgast steigt aus, schaut sich um und spricht Wenzel an. Ein Blick in den Kofferraum der Taxe, Wenzel nickt, greift in seine Brusttasche und holt ein Bündel Geldscheine hervor. 5.000,00 Deutesche Mark. Der Unbekannte zählt nach. Der Detektiv öffnet die Heckklappe seines Wagens. Ein Paket, eingewickelt in eine Wolldecke, wechselt den Besitzer. Ganze zwei Minuten und der Austausch Ware gegen Geld ist gelaufen.
Die Ware, das war ein Gemälde, ein Portrait einer alten Damen aus dem Jahr 1875. Schätzwert. 25.000,00 Mark. Ein paar Tage zuvor wurde es einem Kölner Galeristen angeboten. Der jedoch wurde argwöhnisch. Der Anbieter konnte die Herkunft des Bildes nicht einwandfrei nachweisen. Trotzdem signalisierte der Galerist ein Kaufinteresse und beauftragte die in Kunstangelegenheiten renommierte Detektei Wenzel, die Herkunft des Gemäldes zu überprüfen.
Wenzel nahm Kontakt zu dem Anbieter auf. „eine bekannte Hehlerfigur im Millieu des illegalen Kunstmarktes“ so der Detektiv. Ohne weiteres gab der Hehler zu, das Bild sei aus den Räumen eines rheinländischen Immobilienmaklers entwendet worden, und der könne es gerne zurückhaben – gegen ein entsprechendes Entgeld. Wenzel vermittelte. Und weil dem Makler an seiner alten Dame gelegen war, kam es zu einer, wie es im Fachjargon heißt, „vernehmlichen Einigung“. der Makler zahlte. Den Weg zur Polizei hingegen konnte er sich nicht leisten. Auch den Diebstahl hatte er nicht angezeigt. Wenzel vermutet: “Das Bild war mit schwarzem Geld erworben worden.“
Derartige Transaktionen sind in den Grauzonen des Internationalen Kunstmarktes längst gängige Methode. Dabei geht es um Millionen. Ein jüngstes Beispiel liefern die drei berühmten Van-Gogh-Gemälde, die im Dezember letzten Jahres in den Niederlanden gestohlen wurden. Versicherungswert: weit über 200 Millionen Mark. Prompt tauchte im April eines der Bilder wieder auf. Eine Geldforderung von unbescheidenen fünf Millionen Gulden für die verbliebenen zwei Gemälde wurde gleich mitgeliefert. Eine erste von den Erpressern gesetzte Übergabefrist verstrich Mitte April.

„Der Kunstmarkt war noch nie so interessant wie heute“, sagt Wolfgang Prechtl, Kriminaloberrat im Bundeskriminalamt Wiesbaden: “Ein enormer Preisboom hat eingesetzt. Wenn Kunst zu solchen Wahnsinnssummen verkauft wird wie zur Zeit, dann hat das mit Sicherheit Einfluss auf die Kriminalitätsraten“, befürchtet er. Der Diebstahl selbst bereitet den hochgradig spezialisierten Einzeltätern und international operierenden Banden meist keine allzu großen Probleme“, sagt der BKA – Diebstahlexperte Karl-Heinz Kind. „Die Schwierigkeiten der Täter treten beim Absatz und Verkauf der Beute auf.“
Trotz allem werden unverkäufliche, weil weltbekannte Schöpfungen der großen Meister massenweise geklaut. 70 000 gestohlene Kunstwerke sind in der Datenerfassung des Bundeskriminalamtes gespeichert, darunter 30 000 Gemälde. Ein Blick auf den Computermonitor verrät: 371 gestohlene Picassos, 140 Rembrands, 238 Dalis.
Nach den Erfahrungen des 38 jährigen Wenzel ist heute eine neue Generation von Kunstdieben am Werk: “Das sind keine konventionellen Einbrecher, die alles mitgehen lassen, was nicht niet – und nagelfest ist. Das sind intellektuelle, verkappte Akademiker, Techniker und Informatiker. Die arbeiten mit ausgeklügeltem Kalkül und genauesten Kenntnissen über elektronische Warnsysteme und Alarmanlagen.
„ Artnapping“ heißt ihre Masche, mit Kunst Lösegelder zu erpressen.

Bei einer Aufklärungsquote von derzeit etwa 22 Prozent bei schwerem Diebstahl jedoch, so der BKA – Kriminalhauptkommissar Karl – Heinz Kind, „bleibt die Mehrzahl der Taten im dunkeln“. Und damit schlägt die Stunde der Privatermittler. Geschäftsleute, Galerieinhaber, Museen, vor allem aber Versicherungen, setzen auf die nicht staatlichen Fahnder, zusätzlich oder gar anstelle der polizeilichen Behörden. Manfred Lotze; Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Detektive, meint: „In den Grauzonen der Kunstszene sind die Ermittlungen oft schwierig und langwierig, wenn nicht gar aussichtslos. Mangels Personals nimmt die Polizei oft gerade noch die Anzeige entgegen.

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Privatdetektiv Lothar Wenzel
Engelbertstrasse 47, 50674 Köln
Telefon: +49 221 230305 (24 Std.-Service)

http://www.detektei-wenzel.de
http://www.detektei-wenzel.com
http://www.detektiv4u.eu

verantwortlich: Lothar Wenzel
UID-Nr.: DE 12271 5089

Schon mehrfach war Wenzels zehnköpfiger Detekteibetrieb bei der Wiederbeschaffung von gestohlenen Kunstgegenständen erfolgreich.
Als vor einigen Jahren aus einer Kölner Kirche die „St. Ursula – Juwelen“ aus einem Schrein herausgebrochen wurden, konnte er das Lösegeld auf einen Spottpreis herunterhandeln. Wenzel kennt sich aus im „Millieu“ der undurchsichtigen Kunstgeschäfte, hat Kontakte zu Informanten aus der Halbwelt.
Der graue Markt treibt Blüten: Davon weiß auch der Kölner Peter Gabriel Weiler ein Lied zu singen. Zum dritten Mal schon wurde im letzten Herbst die wertvolle Figur der „Anna Selbdritt“ von 1470 aus seiner Pfarrkirche gestohlen. Zweimal war sie schon auf verschlungenen Pfaden zurückgekommen. Im Oktober machte sich der Priester auf die Suche, hörte sich eine Nacht lang in bestimmten Kreisen um, und siehe da, in einem Kartoffelsack gehüllt, brachten, so die Polizei, „zwei reuige Sünder“ die Heilige zurück. Wie Pater Gabriel das angestellt hat, darüber hüllt er sich in Schweigen: „da sind Dinge passiert, über die ich nicht reden kann.“ Doch eines versicherte er nicht ohne Stolz: “Die Belohnung von 10 000 Mark wurde nicht bezahlt.“

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