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Petition: Änderung des Jagdrechtes nach Abschuss von zwei Fuchs-Welpen in Mecklenburg-Vorpommern

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Änderung des Jagdrechtes nach Abschuss von zwei Fuchs-Welpen in einem Waldgebiet in Mecklenburg-Vorpommern

von Manfred Girod, Berlin, Deutschland

Frank Demke von der Wildtierhilfe Mecklenburg-Vorpommern hatte die zwei Fuchswelpen Jacky und Julchen liebevoll aufgezogen und auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet.
Frank hat sich viele Gedanken um einen geeigneten Auswilderungsort gemacht, entschieden hat er sich dann letztlich für einen befriedeten Wald. Vor wenigen Tagen hat er Jacky und Jule dort in die Freiheit entlassen und brachte ihnen seitdem jeden Tag ein wenig Futter.

Nachdem Frank in der Nähe des Auswilderungsortes Hinweisschilder auf eine bevorstehende Treibjagd entdeckt hatte, hat er den ganzen Tag in das Waldgebiet gestellt um seine Füchse zu beschützen. Eine gute Freundin war mit raus gekommen um zu helfen.
Sie gingen in einem großen Bogen um das Waldstück um die kleinen Füchse nicht zu verschrecken. Plötzlich krachten in unmittelbarer Nähe mehrere Schüsse.
Die Treiber kamen mit freilaufenden Hunden, die auch durch das ''befriedete'' Stück stöberten. Alles ging sehr schnell.

Bange Stunden des Wartens und Hoffens vergingen bis wir die traurige Gewissheit hatten.
Mit zerrissenem Körper und weggeschossenen Beinen lagen sie dicht bei einander. Frank hat sie sofort erkannt. Zweifellos.

Nach nur 5 Tagen in Freiheit wurde ihr junges Leben durch die Jagd ausgelöscht. Unendliche Trauer aber auch Wut kommen auf, wenn man über diesen sinnlosen Tod nachdenkt. „Wir haben alles für die Kleinen getan und doch hat es am Ende nicht gereicht. Wir werden nicht aufhören gegen dieses Töten zu kämpfen

.“Der Tod von unseren Füchslis Julchen und Jacky darf nicht umsonst gewesen sein. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf für eine sinnvolle Überarbeitung des Jagdrechts nach neuestem ökologischen Wissensstand. Es darf nicht sein, das gesunde Tiere, die eine wichtige Aufgabe im Kreislauf der Natur haben, sinnlos einem Freizeitvergnügen geopfert werden.

Vorfälle dieser Art treten nicht nur in Ihrem Bundesland immer häufiger auf, wie man den Medienberichten der letzten Jahre entnehmen konnte. Die Vorfälle betreffen nicht nur grausame und widerrechtliche Abschüsse von Wildttieren, sondern auch die nicht zu rechtfertigenden Abschüsse von Haustieren, die sich unweit von ihrem Besitzer aufgehalten hatten.

Daher bitten wir dringend um eine Verschärfung des Jagdrechtes in ihrem Zuständigkeitsbereich, wie bereits in Nordrhein-Westfalen geschehen.

Es kann nicht sein, dass die Jäger im Wildwestmanier durch die Wälder ziehen, Jagdverbote nicht beachten und ausgewildertee Wild-Tiere oder Haustiere rücksichtslos abknallen, unter dem Vorwand der Wilderei.

Diese anarchischen Zustände müssen ein Ende haben ...

Anmerkung von Bardioc: Schon in der Schule hat es mich geärgert, daß Jäger das Recht haben, Haustiere abzuschießen, die sich weiter als 300 Meter von einer Wohnsiedlung entfernt
aufhalten. -- Woher soll ein Tier wissen, daß es dreihundert Meter von zuhause entfernt abgeschossen werde darf! Eine solche Regelung ist unfair den Tieren und den Menschen gegenüber, die ein solches Tier halten und eine gefühlsmäßige Bindung zu ihren Tieren aufgebaut und letztlich auch viel Geld für sie investiert haben.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Falls Sie Interesse haben oder noch weitere Details wissen möchten, würde ich mich sehr über Ihre Kontaktaufnahme freuen.

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